Nachdem meine Bloggerei in den letzten Monaten nurmehr aus sporadischen Updates bestand und mithin nur wenig aus meinem Alltag erzählt hat, stelle ich gerade fest, daß ich mir die vor einem Jahr noch beinahe täglich geposteten Einblicke in mein Leben schon bald wieder vollständig abgewöhnt habe. Beim Durchstöbern alter Einträge habe ich dann allerdings wieder den Nutzen dieses elektronischen Tagebuchs feststellen können - der Erinnerung wird doch ganz schön auf die Sprünge geholfen, und ich habe auf freudige Tage, schöne und weniger schöne Momente, Filme, Bücher, Gedanken zurückgeblickt. Darum ein neugefaßter Vorsatz, wieder regelmäßiger und - jawoll: - alltäglicher zu bloggen. Problematisch an einem solch niedergeschriebenen Vorhaben ist freilich, daß ich schon morgen wieder gar keinen Antrieb dazu haben könnte, und dann jeder nörgelt, wo denn die versprochenen Updates bleiben.

Immerhin habe ich für die vergangenen paar Monate eine gute Ausrede - die habe ich hauptsächlich mit Filmarbeiten verbracht, die mir einerseits wenig Muße zum ausführlichen Bloggen ließen, und andererseits - zumindest im Falle des einen Films (ihr wißt schon, welcher) - zu ausufernden Lästereien hätten führen können, die ich gar nicht ausführlich hier hätte niederschreiben wollen.

Mist. Ich merke schon im Laufe dieses Eintrags, daß der Schwung auf der Strecke bleibt. Was könnte ich gerade festhalten? Daß ich die alten LucasArts-Adventures wieder hervorgekramt habe und gerade THE CURSE OF MONKEY ISLAND spiele? Daß ich Schwierigkeiten habe, diesen Eintrag weiter- oder gar fertigzuschreiben? Ja, davon könnte ich erzählen.

Nein, lieber doch nicht. Vergeßt das blöde Vorhaben.

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Christian Genzel

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