Ach so!

Uncategorized / 9. April 2005

Die These, J.J. Abrams könne pro Woche nur einen guten Cliffhanger produzieren, erhärtet sich zusehends, wenn man sich das dieswöchige ALIAS 4.14 ansieht: Wie in alten Tagen! Jeder guckt grimmig, trickst alle anderen aus und weiß viel mehr, als er zugibt. Sloane & Sydneys Dad scheinen da an irgendwas ganz Wichtigem dran zu sein, während Syd & Vaughn versuchen, die CIA übers Ohr zu hauen … ahhh, ich sag’s ja dauernd: ALIAS kommt wieder. Im Finale kommen ja Sark, Syds Mama und sogar der gute alte Bauarbeiter Will (oder wie er jetzt heißt) wieder zusammen und freuen sich auf eine zusammenhängende Storyline. Schön, J.J., jetzt mußt du’s nur noch auf die Reihe kriegen, das die letzten Folgen sowohl von LOST als auch von ALIAS total mindblowing sind, dann haben Obi-Wan & ich den ganzen Sommer was zum Rätseln.

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Christian Genzel
Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, handelte von einem Schriftsteller, der eine junge Frau entführt, weil er sie als Inspiration für sein Buch braucht. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr, und den 2017 für den Shocking Short Award nominierten CINEMA DELL' OSCURITÀ. Derzeit arbeitet er an einer Dokumentation über den Filmemacher Howard Ziehm. Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, unter anderem für Film & TV Kamera, Celluloid, GMX, den All-Music Guide, 35 Millimeter, Neon Zombie und Salzburger Nachrichten. Er hält Vorträge zu Filmthemen und kuratierte 2014 an der Universität Salzburg eine Filmreihe zum Thema "Erster Weltkrieg".





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