Lichtspielplatz #49: THIRTEEN GHOSTS und GHOST SHIP – Spukhäuser der besonderen Art (Gast: Regisseur Steve Beck)

Aktuell / Aktuell Podcast / Lichtspielplatz / Podcast / 7. August 2021

Anfang der 2000er drehte der ehemalige ILM-Mitarbeiter Steve Beck zwei Horrorfilme für die neue Produktionsfirma von Robert Zemeckis: THIRTEEN GHOSTS, ein Remake eines William-Castle-Films, und GHOST SHIP. Spannend waren die beiden Filme vor allem durch ihr Szenenbild bzw. die Orte, an denen sie ihren Spuk festmachten: THIRTEEN GHOSTS spielt in einem visuell überwältigenden Glashaus, das wie eine große Maschine funktioniert, während GHOST SHIP auf einem alten Luxusdampfer spielt, dessen verfallene Kabinen an das Wrack des Titanic denken lassen. In der aktuellen Lichtspielplatz-Folge reden wir über die beiden Filme und ihre bemerkenswerten Horror-Locations, debattieren über die Geister-Logik und die narrativen Schwierigkeiten der beiden Filme – vor allem im Fall von GHOST SHIP, der ursprünglich ein psychologischer Thriller namens CHIMERA werden sollte.

Als Gast ist Regisseur Steve Beck an Bord, der Einblicke in die Entstehung der beiden Filme gibt, über das Design und seine Mitstreiter spricht, und erklärt, wie die Geschichte von GHOST SHIP ursprünglich aussah. Steve erzählt auch von seinem Background als Werberegisseur und spricht über spätere Filmprojekte, die leider nie verwirklicht werden konnten. Wie gehabt kann das gesamte Interview in unserem Schwesternpodcast Talking Pictures nachgehört werden.

Viel Spaß!

Das mp3 kann HIER heruntergeladen werden.

Musik: Dominik Nießl (Theaterkonsole)

Photo: Christian Genzel

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Christian Genzel
Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, handelte von einem Schriftsteller, der eine junge Frau entführt, weil er sie als Inspiration für sein Buch braucht. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr, und den 2017 für den Shocking Short Award nominierten CINEMA DELL' OSCURITÀ. Derzeit arbeitet er an einer Dokumentation über den Filmemacher Howard Ziehm. Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, unter anderem für Film & TV Kamera, Celluloid, GMX, den All-Music Guide, 35 Millimeter, Neon Zombie und Salzburger Nachrichten. Er hält Vorträge zu Filmthemen und kuratierte 2014 an der Universität Salzburg eine Filmreihe zum Thema "Erster Weltkrieg".





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