Lichtspielplatz #38 – Klempner, Katzen und Krawall: Die Spieleverfilmungen der Neunziger

Aktuell / Lichtspielplatz / Podcast / 1. Januar 2020

Video- und Computerspielverfilmungen haben einen schlechten Ruf – und das schon von Anfang an: 1993 war die erste filmische Adaption eines Videospiels, SUPER MARIO BROS. von Rocky Morton und Annabel Jankel, gleich ein absoluter Fehlschlag. Auch DOUBLE DRAGON von Jim Yukich fand wenig Freunde. STREET FIGHTER von Steven E. de Souza und MORTAL KOMBAT von Paul W.S. Anderson machten zwar Kasse, aber vor allem ersterer stieß auch auf wenig Gegenliebe – ebenso wie die Fortsetzung zu MORTAL KOMBAT, MORTAL KOMBAT – ANNIHILATION von John Leonetti, sowie die Verfilmung von WING COMMANDER, bei der Spieleschöpfer Chris Roberts höchstselbst die Regie übernahm.

Tatsächlich sind die Filme, die teils unter sehr schwierigen Produktionsbedingungen entstanden, aber reizvoller und interessanter, als üblicherweise behauptet wird. Wir werfen einen ausführlichen Blick auf die Filme von 1993 bis 1999 – und haben dazu auch Interviews mit mehreren Filmschaffenden geführt: Im Podcast finden sich Interviewclips mit Rocky Morton, Jim Yukich, Steven de Souza sowie mit MORTAL-KOMBAT- und WING-COMMANDER-Autor Kevin Droney. Außerdem haben wir für das Gespräch über WING COMMANDER die Spieleveteranen Heinrich Lenhardt und Jörg Langer als Gäste eingeladen.

Der Podcast ist Teil unseres „Deep Focus“-Schwerpunkts zum Thema der Spieleverfilmungen der Neunziger. Auf Wilsons Dachboden finden sich außerdem verschiedene Artikel sowie die vollständigen Interviews mit den genannten Regisseuren und Autoren. Alle weiteren Infos zum Schwerpunkt finden sich hier.

Viel Spaß!

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Musik: Dominik Nießl (Theaterkonsole)






Christian Genzel
Christian Genzel
Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, handelte von einem Schriftsteller, der eine junge Frau entführt, weil er sie als Inspiration für sein Buch braucht. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr, und den 2017 für den Shocking Short Award nominierten CINEMA DELL' OSCURITÀ. Derzeit arbeitet er an einer Dokumentation über den Filmemacher Howard Ziehm. Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, unter anderem für Film & TV Kamera, Celluloid, GMX, den All-Music Guide, 35 Millimeter, Neon Zombie und Salzburger Nachrichten. Er hält Vorträge zu Filmthemen und kuratierte 2014 an der Universität Salzburg eine Filmreihe zum Thema "Erster Weltkrieg".





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