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Wir erklären das Jahr 2007 für eröffnet!

Die letzten Raketen verglühen noch auf dem Asphalt, die angekauften Kompanierationen Sekt sind schön langsam vernichtet und auf den zahlreichen Höfen rund um Zeil kehrt wieder der Alltag ein. Der Jahreswechsel wurde schwungvoll zelebriert, und jetzt steht Genzel an der Schwelle zu einem neuen Jahr, das mit der Zahl „2007“ gekennzeichnet ist. Wir freuen uns auf zahlreiche Filmprojekte und sehr viel neue Musik.

Einstweilen hat Jörg Zimmermann den von Philip Winter geschriebenen Selbstfilm THEATERLUFT endlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, um das quasi noch in Zellophan eingeschweißte neue Jahr gebührlich einzuweihen. Wie eine Flasche Henkel kracht Jörgs neues Opus an den Januar heran und eröffnet Nullsieben mit Pauken und Trompeten. Bitte hier herunterladen.

Die Jörg-Doku, die hier vor einigen Wochen vorgestellt wurde, hat mittlerweile – verdientermaßen! – den ersten Preis beim Straubinger Kurzfilmfestival eingeheimst. Die Macher Alex Weimer und Hanni Welter äußern sich in diesem Interview zu Jörg, ihrem Film und den Internetforen, durch die Jörg seit einigen Jahren geistert. Intelligente Menschen, die beiden.

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Christian Genzel
Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, erschien 2011. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr, und den 2017 für den Shocking Short Award nominierten CINEMA DELL' OSCURITÀ. Derzeit arbeitet er an einer Dokumentation über den Filmemacher Howard Ziehm und produziert Bonusmaterial für Film-Neuveröffentlichungen. Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, u.a. für die Salzburger Nachrichten, Film & TV Kamera, Ray, Celluloid, GMX, Neon Zombie und den All-Music Guide. Er leitet die Film-Podcasts Lichtspielplatz, Talking Pictures und Pixelkino und hält Vorträge zu verschiedenen Filmthemen.

    2 Comments

    1. ja meine güte! theaterluft, so lange erwartet und doch so gut!! ein geniestreich vom Jörg. er gibt faust und hamlet! und ein sehr kluges interview.

    2. Ich habe mir jetzt endlich die Jörg-Doku angesehen. Das erstaunlichste am Phänomen Zimmermann ist sicherlich, wie ein sehr bequemer Frührentner mit stark limitierten geistigen und materiellen Ressourcen eine Unzahl von Menschen mobilisiert hat. Kann es sein, dass man da eine Menge mehr reinliest, als tatsächich da ist? Verstecken sich hinter der Banalität der Fassade wirklich große Abgründe oder nur ein paar simple Hoffnungen nach Anerkennung und Zuwendung? Zimmermann ist eigentlich schon vorbei. Es wird bereits dokumentiert, was gewesen ist. Jetzt halten die, die Jörg gerade kennenlernen, das Phänomen am Laufen, aber er selbst ist zu langsam, um Schritt halten zu können. Zimmermann ist eigentlich schon vorbei.

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