Ich bin ja vielleicht mittlerweile der einzige Mensch auf der Welt, der M. Night Shyamalan mag, beziehungsweise seine Filme. THE LAST AIRBENDER habe ich noch nicht gesehen, aber mir haben ja sogar die weitreichend gehaßten LADY IN THE WATER und THE HAPPENING sehr gut gefallen. Entweder bin ich Shyamalan-Apologet, oder seine starken Arthouse-Tendenzen in Mainstream-Genrefilmen sprechen mich einfach an. Offenbar stört mich aber auch nichts von dem, was viele andere Leute an ihm als egozentrisch oder selbstverliebt wahrnehmen (als wäre es bemerkenswert, wenn ein Regisseur ein gewisses Ego hat - da stehen die Großen der Filmgeschichte wie John Ford und John Huston Shyamalan sicherlich genausowenig in nichts nach wie James Cameron oder Ridley Scott).

Trotzdem ist diese Parodie von College Humor richtig klasse geworden. Ein Shyamalan-Film über Shyamalan! Böse, freilich, aber auch sehr komisch.




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Christian Genzel

Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, handelte von einem Schriftsteller, der eine junge Frau entführt, weil er sie als Inspiration für sein Buch braucht. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr. Derzeit entwickelt er seinen zweiten Spielfilm BROT UND SPIELE, eine Komödie mit Thomas Limpinsel, Götz Otto und Steffen Wink über alte Kindsköpfe und noch ältere Computerspiele.

Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, unter anderem für GMX und den All-Music Guide. Außerdem hält er Vorträge zu Filmthemen und kuratierte 2014 an der Universität Salzburg eine Filmreihe zum Thema "Erster Weltkrieg".

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