In seinem vielbeachteten ersten Film SIE KÜSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN, über den wir in Lichtspielplatz-Episode #83 gesprochen haben, hat François Truffaut 1959 von der schwierigen Jugend seines Alter Egos Antoine Doinel erzählt. Er begleitete die Figur aber fast 20 Jahre lang mit weiteren Filmen ins Erwachsenenleben und durch verschiedene Beziehungs- und Lebenskrisen: Nach dem Kurzfilm ANTOINE UND COLETTE (1962) folgten noch die Spielfilme GERAUBTE KÜSSE (1968), TISCH UND BETT (1970) sowie LIEBE AUF DER FLUCHT (1978).
In der aktuellen Folge sprechen wir über die Entwicklung dieses Zyklus, die autobiographischen Seiten der Doinel-Figur und Truffauts Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Jean-Pierre Léaud. Weil die Filme so stark mit Truffaut und seinem Leben zusammenhängen, sprechen wir auch darüber, wie der Regisseur und Autor eigene Erfahrungen und die anderer Menschen als „Bestätigung durch das Leben“ verarbeitet und wie er in der Reihe auch thematisiert, wie ein Autor durch Fiktion von seinem Leben erzählen kann.
Viel Spaß!
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Sowohl die DVD- als auch die BluRay-Kollektion mit dem Doinel-Zyklus ist vergriffen und nur noch gebraucht erhältlich. Wer über unsere Links einkauft – egal, was! – unterstützt damit auch den Lichtspielplatz.
Musik: Dominik Nießl (Theaterkonsole)
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