Science Meets Fiction 2026

Lichtspielplatz Special:
Science Meets Fiction 2026

Der Lichtspielplatz-Podcast ist 2026 offizieller Medienpartner des Salzburger Science-Meets-Fiction-Festivals! Wir veröffentlichen zum Festivalprogramm im September & Oktober 2026 zahlreiche Folgen, in denen wir näher auf die gezeigten Filme eingehen und tiefer in das diesjährige Thema einsteigen: Outer Space.

Das Science-Meets-Fiction-Festival präsentiert seit 2018 ein jährliches Programm aus Filmen, Lesungen, Vorträgen, Kunstperformances und anderen Veranstaltungen, die sich mit Ideen rund um Zukunfts- und Science-Fiction-Themen auseinandersetzen. Das Festival wird organisiert von der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen (JBZ) und der FH Salzburg.

Das Programm des Festivals und alle weiteren Informationen dazu finden sich auf der offiziellen Website.

Einleitung

In der Auftaktfolge sprechen wir mit den Festivalleitern Elmar Schüll und Johannes Haunschmid über die Idee hinter Science Meets Fiction und das diesjährige Programm. Dazu kündigen wir an, welche weiterführenden Episoden von uns erscheinen werden.

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Wie erzählen wir vom Weltall?

Zum Start des Science-Meets-Fiction-Festivals 2026 werfen wir einen umfassenden Blick auf die „Outer Space“-Narrative in der Literatur, im Kino und auch in Computerspielen. Wie erzählen wir vom All? Was erhoffen und erwarten wir uns eigentlich von der Reise ins Weltall? Und welchen Einfluss hat der zeitliche, politische und gesellschaftliche Kontext auf diese Narrative? Als Gast in unserem Gespräch begrüßen wir die kundige Kulturwissenschaftlerin Dr. Rahel Schmitz-Beckers, die uns souverän durch ein ganzes Universum an Outer-Space-Ideen führt.

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DER ASTRONAUT – PROJECT: HAIL MARY

Wir sprechen wir über den SciFi-Blockbuster 2026, der auch beim Festival gezeigt wird: PROJECT: HAIL MARY von Phil Lord und Christopher Miller, bei uns auch einfach DER ASTRONAUT. Wir reden über den Film und die Buchvorlage von Andy Weir und untersuchen, wie hier wissenschaftliche Prinzipien umgesetzt werden. Ein paar kritische Worte verlieren wir auch – und wir sprechen außerdem über Ridley Scotts DER MARSIANER, der ebenso auf einem Buch von Weir basiert und noch stärker die wissenschaftliche Problemlösung in den Fokus rückt.

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FRAU IM MOND

Mit dieser Folge widmen wir uns im Science-Meets-Fiction-Special einer ganz frühen Outer-Space-Erzählung: Fritz Langs Stummfilm FRAU IM MOND, erschienen im Jahr 1929 – als die Raketentechnik noch in den Kinderschuhen steckte und an Raumfahrt kaum zu denken war.

Als Gast haben wir dazu den Filmwissenschaftler Dr. Christoph Seelinger eingeladen. Gemeinsam ordnen wir Langs Film im Zeitkontext ein und sprechen über seine Techniken und Einflüsse. Dabei stoßen wir auf spannende Fragen: Wurde für diesen Film der Countdown erfunden? Was hat FRAU IM MOND mit dem Bergfilm gemeinsam? Und was hat es mit den Mondkälbern auf sich?

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AD ASTRA

Im nächsten Teil des Science-Meets-Fiction-Specials 2026 besprechen wir einen der bemerkenswertesten SciFi-Filme der letzten Jahre: James Grays AD ASTRA, eine philosophische Reise in die äußersten Gebiete des Sonnensystems, zum Teil inspiriert von Joseph Conrads Kolonial-Roman HERZ DER FINSTERNIS.

Im Gespräch besprechen wir das wiederkehrende Bild des einsamen Mannes im All und die Weise, wie der Film Männlichkeitsbilder hinterfragt. Wir sprechen über die persönlichen Ebenen der Vater-Sohn-Geschichte ebenso wie über die weiterreichenden Implikationen und theologischen Aspekte, und wir erläutern, wie sich der fertige Film von dem unterscheidet, was Regisseur James Gray in seinem Director’s Cut ursprünglich machen wollte.

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EXPLORERS

Joe Dantes Science-Fiction-Abenteuer EXPLORERS aus dem Jahr 1985 bietet einen etwas anderen Ausflug ins All: Drei Jungs bauen sich ihr eigenes Raumschiff, um zu den Sternen aufzubrechen – aber die Reise verläuft anders, als sie (und der Zuseher) es sich in den verrücktesten Träumen hätten vorstellen können.

Als Gast in dieser Folge haben wir den EXPLORERS-Drehbuchautoren Eric Luke. Wir sprechen darüber, wie die Geschichte entstand und wie der Film Erwartungen unterläuft. Außerdem erörtern wir, warum Joe Dante den Film nicht so fertigstellen konnte, wie er wollte, und was vielleicht anders hätte sein können.

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Die Langversion des Interviews mit Eric Luke wird in Kürze hier verlinkt.

UTOPIA IN BABELSBERG:
Die SciFi-Filme der DDR

Der Filmjournalist Knut Elstermann hat 2021 mit dem Dokumentarfilm UTOPIA IN BABELSBERG einen spannenden Blick auf ein eher unbekanntes Kapitel der Science-Fiction-Filmgeschichte geworfen: die Produktion „utopischer Filme“ in der ehemaligen DDR. Vier DEFA-Weltraumabenteuer werden da besonders beleuchtet: DER SCHWEIGENDE STERN (1960), SIGNALE (1970), EOLOMEA (1972) und IM STAUB DER STERNE (1976).

Im Rahmen unseres Science-Meets-Fiction-Specials haben wir Knut Elstermann als Gast in den Podcast geholt, um über diese sozialistisch geprägten Utopien zum Aufbruch ins All zu sprechen. Kenntnisreich und unterhaltsam wie in seiner bekannten Radioshow „12 Uhr mittags“ erzählt uns der „Kino King Knut“ von den Hintergründen der Produktionen, den Besonderheiten in der Erzählweise und den Stolpersteinen der DDR-Zukunft.

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CONTACT

Im Finale unseres Science-Meets-Fiction-Specials sprechen wir über einen „Outer Space“-Film, der fast ausschließlich auf der Erde spielt: In Robert Zemeckis‘ CONTACT empfängt die Menschheit Signale aus dem All und muss rätseln, wer uns da was mitteilen möchte.

Als Gast haben wir Drehbuchautor James V. Hart im Gespräch, der uns verrät, wie die Zusammenarbeit mit dem berühmten Wissenschaftler Carl Sagan lief, der die Romanvorlage verfaßte. Wir sprechen ausführlich über die Debatten zwischen Wissenschaft und Religion, die Buch und Film prägen, über die Inszenierung von Zemeckis und vieles mehr.

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Die Langversion des Gesprächs mit James V. Hart wird in Kürze hier verlinkt.

Zum Jahresende 2026 erscheint noch ein Epilog zum SMF-Special – mehr dazu in der CONTACT-Folge.

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