Im Gothic-Horror-Film DIE MÖRDERBESTIEN verunglückt eine schöne Unbekannte mit Gedächtnisschwund in der Nähe des Schlosses der Familie von Ravensbruck. Mit ihrer Ankunft entspinnt sich ein rätselhafter Reigen um Begehren, Rache, Tod und übernatürlichen Spuk – und die Tatsache, dass Klaus Kinski als behandelnder Arzt auftaucht, beruhigt da natürlich keinesfalls. Der stimmungsvolle italienische Film ist ein Frühwerk von Regisseur und Kameramann Aristide Massaccesi, der wenig später unter seinem Künstlernamen Joe D’Amato das Kino mit heftigen Schockern und viel Sex umkrempelte.
Wir entwirren die Handlungsstränge von LA MORTE HA SORRISO ALL’ASSASSINO („Der Tod lächelte den Mörder an“, wie der Originaltitel lautet), gehen den literarischen und filmischen Querverweisen der Geschichte nach und verorten den Streifen im Gesamtwerk von Meister Massaccesi. Außerdem sprechen wir über die wohl aggressivste Miezekatze der Filmgeschichte und überlegen, was das Ganze mit dem Niedergang des österreichischen Adels zu tun haben könnte.
Viel Spaß!
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Musik: Dominik Nießl (Theaterkonsole)
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