Im Paris des Jahres 1942 arbeitet eine kleine Theatergruppe an einem neuen Stück. Vorgeblich ist der jüdische Regisseur geflohen und hat aber noch Notizen für seine Inszenierung hinterlassen, tatsächlich aber versteckt er sich im Keller des Theaters und versucht von dort aus, das Stück zu leiten – und nur seine Frau, die Hauptdarstellerin, weiß davon. François Truffauts Drama DIE LETZTE METRO aus dem Jahr 1980 war einer seiner größten Erfolge, nicht zuletzt dank der Schauspieler Catherine Deneuve und Gérard Depardieu. Der Film erzählt vom Leben unter der nationalsozialistischen Besatzung, von den unterschiedlichen Wegen, wie die Menschen damit umgehen und umgehen müssen, sowie davon, wie Kunst und Wirklichkeit ineinanderspielen.
In der aktuellen Folge beschäftigen wir uns mit dem historischen Setting des Films, sprechen über die unterschiedlichen Kompromisse, die die Figuren zum (Über-)Leben finden, und untersuchen die Beziehungskonstellationen, die zu einem klassischen Truffaut-Dreiecksverhältnis führen.
Viel Spaß!
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Musik: Dominik Nießl (Theaterkonsole)
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