Jahrzehntelang wollte Stanley Kubrick die TRAUMNOVELLE des Wiener Autors Arthur Schnitzler verfilmen, in den Neunzigern adaptierte er das Buch mit Autor Frederic Raphael (DAISY MILLER) in gewohnt akribischer Detailarbeit zu dem Film, der sein letzter werden sollte: EYES WIDE SHUT. Im aktuellen Lichtspielplatz sprechen wir über diese Geschichte um Treue, Eifersucht und Obsessionen, über ihre Ideen zur Sexualität, ihre Spiele mit Träumen und Wirklichkeit, und über die Übertragung eines Textes, der im Wien des frühen 20. Jahrhunderts angesiedelt ist, ins New York des ausklingenden Jahrtausends.

Viel Spaß!



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Musik: Dominik Nießl (Theaterkonsole)

Weiterführendes Lesematerial:
Frederic Raphael, EYES WIDE OPEN: A MEMOIR OF STANLEY KUBRICK AND EYES WIDE SHUT. (Hier bei Amazon kaufen.)
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Christian Genzel

Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, handelte von einem Schriftsteller, der eine junge Frau entführt, weil er sie als Inspiration für sein Buch braucht. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr. Derzeit entwickelt er seinen zweiten Spielfilm BROT UND SPIELE, eine Komödie mit Thomas Limpinsel, Götz Otto und Steffen Wink über alte Kindsköpfe und noch ältere Computerspiele, und dreht eine Dokumentation über den Filmemacher Howard Ziehm.

Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, unter anderem für GMX, den All-Music Guide, das 35-Millimeter-Filmmagazin und Film & TV Kameramann. Außerdem hält er Vorträge zu Filmthemen und kuratierte 2014 an der Universität Salzburg eine Filmreihe zum Thema "Erster Weltkrieg".

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