Mai 2015

Es geht ihm nicht um Geld, sondern um Liebe, erklärt der junge schwarze Mann der älteren weißen Frau, die er umgarnt. Er radebrecht mal mit ein paar Brocken Deutsch, dann wieder in rudimentärem Englisch. Teresa, eine 50-jährige Österreicherin auf Urlaub in Kenia, kann ihr Glück kaum fassen, daß sich ein so junger Bursche für eine übergewichtige, unscheinbare Hausfrau wie sie interessiert.

Das Geld kommt am nächsten Tag ins Spiel, nachdem sie sich von ihm hat verführen lassen. Da zeigt er ihr dann das arme Kind der Schwester und erzählt vom noch ärmeren Vater, der im Krankenhaus liegt. Sie zückt bereitwillig die Brieftasche, läßt sich von ihm hierhin und dorthin führen und gibt den Menschen ihr Bargeld. Sie zögert, alles zu geben, aber der junge Bursche erklärt nur: "More money". Er weiß: Was er jetzt nicht aus ihr herausholt, wird er nie mehr kriegen. Als sie dann alles hergegeben hat und nicht mehr zahlen will, verschwindet der junge Mann mit seiner Aufmerksamkeit so schnell, wie er gekommen ist.


Die Tragik in Ulrich Seidls PARADIES: LIEBE, dem ersten Spielfilm einer Trilogie rund um die Sehnsüchte dreier Frauen, liegt nicht in der Tatsache, daß die Menschen in diesem Land so arm sind, daß sie sich für die Aussicht auf etwas Geld ganz ohne Stolz anbiedern und prostituieren müssen - auch wenn das natürlich tragisch ist. Das wahre Unglück liegt vielmehr darin, daß Teresa nicht versteht, daß es sich dabei um ein Geschäft handelt. In der verzweifelten Suche nach jemandem, der sie noch einmal begehrenswert findet, ist sie höchst empfänglich für das Gerede von Liebe und Romantik, das ihr serviert wird - und so kann ihr Ausflug nur in Enttäuschungen und Schmerz enden.

Seidl erzählt in den ihm eigenen ungeschönten Bildern von diesem vermeintlichen Paradies. In strengen Kompositionen werden die sonnendurchfluteten Strände gezeigt, die anonym gehaltene Hotelanlage, die armen Behausungen der Einheimischen. Soldaten marschieren auf und ab und sorgen für Ordnung, aber etwaige politische Unruhen werden hier ebenso ausgeblendet, wie es die Touristen dieser Gegend tun: Die wollen sich und die Welt vergessen, Sonne und Cocktails genießen, sich als "Sugermama" einen der jungen Einheimischen anlachen, die tagtäglich am Strand warten und den Frauen billigen Schmuck und Liebesdienste anbieten.


Vor dem Unattraktiven scheut Seidl vor allem dort nicht zurück, wo es um die Sexualität geht. Mit beachtlicher Offenheit stellt Hauptdarstellerin Margarethe Tiesel ihren unvorteilhaften Körper zur Schau, mit all seinen Pfunden, den herabhängenden Brüsten und den zahlreichen Fettpolstern. Auch die männlichen Darsteller sind vielfach nackt zu sehen - aber erotisch ist hier wirklich gar nichts: Immerhin geht es hier nicht um die gefühlshervorgerufene Idealisierung, sondern um eine Transaktion. Nur einmal, als Teresa alleine auf dem Bett ihres Liebhabers schläft, gönnt ihr Seidl ein liebevolles Bild: Vom Moskitonetz bedeckt, fängt die Kamera sie so ein, wie ein alter Meister sie vielleicht gemalt hätte. Der bittere Beigeschmack, daß diese Frau viel Geld für eine Reise ausgegeben hat, um hier in ärmlichen Verhältnissen ihr emotionales Glück zu suchen, hallt in der Einstellung dennoch wieder.

Was die Männer von Gefühlen reden, ist natürlich gelogen - und komplett austauschbar: Immer wieder hört Teresa von verschiedenen Männern, sie sei die erste weiße Frau, die hier auf diesem Bett läge oder mit ins Dorf kommen dürfe. Das aus Teresa und, so können wir schlußfolgern, zahllosen anderen Frauen herausgekitzelte Geld wird gewissermaßen per Betrug geholt - in einer Szene versteht sie, daß die vermeintliche Schwester des oben erwähnten Mannes tatsächlich seine Frau ist und das Kind seins. Vielleicht kann er nur so seine Familie über die Runden bringen: Ausgebeutete werden zu Ausbeutern, und das trifft auf die Afrikaner ebenso zu wie auf Teresa, der die Freundinnen als Geburtstagsgeschenk einen Loverboy aufs Zimmer bestellen, mit dem sie dann alle ausführlich spielen.

Zum Schluß brechen aus der einsamen Frau, deren Tochter sie nicht einmal zum Geburtstag zurückruft, die Tränen hervor, nachdem ein ins Hotelzimmer geholter Liebesdiener es nicht mehr schafft, Lust auf ihren Körper vorzuspielen. In diesem Liebesparadies kann es hinter dem schönen Schein eben nur Verlierer geben.





Paradies: Liebe (Österreich/Deutschland/Frankreich 2012)
Regie: Ulrich Seidl
Buch: Ulrich Seidl, Veronika Franz
Kamera: Wolfgang Thaler, Ed Lachman
Darsteller: Margarethe Tiesel, Peter Kazungu, Inge Maux, Dunja Sowinetz, Helen Brugat, Gabriel Nguma Mwaruwa, Josphat Hamisi, Carlos Mukutani

Die Screenshots wurden von der DVD von Hoanzl ((C) 2013 Ulrich Seidl Film Produktion GmbH) entnommen.

Wer die Achtziger Jahre erlebt hat, erinnert sich vielleicht noch: Von 1982 bis 1984 moderierte Thomas Gottschalk im ZDF eine Musiksendung namens THOMMY'S POP-SHOW, in der er aktuelle Hits vorstellte. Ende 1983 gab's dann erstmals ein Endjahreskonzert in der Dortmunder Westfalenhalle, zu dem die Stars im Rabattpaket eingekauft wurden, um ihre Chartstürmer live darzubieten. Und glücklicherweise befindet sich im schier unerschöpflichen Archiv von Wilsons Dachboden ein VHS-Mitschnitt dieser Show, die am 17. Dezember 1983 ausgestrahlt wurde und wie eine Zeitreise in eine längst vergangene Ära funktioniert.

Ganze drei Stunden lang treten hier die Acts auf, jeder mit zwei bis drei Songs - da kommt an einem einzigen Abend ganz schön was zusammen. Dazwischen hält uns Gottschalk bei Laune - genauso gut gelaunt und flapsig, wie man ihn kennt, und optisch komplett identisch zum Jahr 2015. Thommys Ansagen sind allerdings so ziemlich das Einzige, was hier live zu hören ist - abgesehen von ein paar ganz wenigen Gesangsspuren kommen die meisten Musiker mit Vollplayback daher. Es hat damals niemanden gekratzt.

Die Italiener Righeira dürfen alle ihre Erfolge vortragen.

Am schönsten sind in so einer Show natürlich jene Songs, die vor 32 Jahren sämtliche Radiowellen verstopften und heute nur das große Grübeln hervorrufen, von wem sie denn stammen könnten. Nebeneffekt: Nach den ersten paar Klängen hat man die Stücke dann dafür wieder tagelang im Ohr. Da kommen zum Beispiel Righeira mit ihrem Partykracher "Vamos a la playa" - zwei Italiener mit Sonnenbrillen und Anzügen, die hochmotiviert über die Bühne hüpfen und von den Veranstaltern fast völlig eingenebelt werden. Danach springen sie zu "No tengo dinero" - ja, nach nur zwei Sekunden erinnert man sich, daß die Burschen tatsächlich zwei Hits hatten. Ein kurzer Blick auf Wikipedia verrät uns, daß die Jungs sogar heute noch herumhüpfen: Erst 2007 erschien ein viertes Album von Righeira.

Noch mehr Party: "Sunshine Reggae" von den Dänen Laid Back, von denen einer aussieht wie der Brillenträger von den Amigos. "High Society Girl" war dann kein Hit, aber dennoch gibt's die Jungs noch. Ob auch immer noch während der Darbietung ein dritter Kerl auf der Bühne auftaucht und mit aufgeschnallter Gummipuppe herumkasperlt? Und hier gleich der nächste aus der Abteilung "Wer war das doch gleich?": Gazebo, der beim ersten Song noch eine Horrormaske trägt und sich dann zu seinem Megahit "I Like Chopin" als glattgebügelter Schönling entpuppt. Da werden Regionen im Gedächtnis aktiviert, von denen man nicht mal wußte, daß da Lücken sind.

Nena singt "Baustelle" ... ach nein, "Leuchtturm".

Freilich kommen auch die ganz großen Durchstarter des Jahres 1983: Nena atmet sich lautstark durch drei Stücke und wünscht allen Anwesenden ein Frohes Neues, und weil sie sich mit ihren Songs in dem Jahr als absoluter Megastar etablieren konnte, kriegt sie von den Veranstaltern auch so ein Baustellen-Licht als Deko spendiert. Gespart wurde dagegen bei Elton John, laut Hörzu-Info "auch mal ohne Scheibenwischer an der Brille", aber dafür mit scheußlichem Strohhut und schrecklicher Lederhose - der hat nur ein Piano auf der Bühne stehen und haut ohne Band im Hintergrund in die Tasten, auch wenn in seinem Song "Kiss the Bride" überhaupt kein Klavier zu hören ist.

Überhaupt müssen manche Musiker mit der leeren Bühne auskommen. Robin Gibb wurde wahrscheinlich am Vortag angerufen, weil irgendwer anderes abgesagt hat, und steht im rot-schwarzen Motorradfahreroutfit mit großem "V" herum, wackelt ein bißchen nach links, nach rechts, die eine Hand in der Tasche, und bewegt die Lippen zu "Juliet" und einem anderen Song, der kein Hit war.

Professional Youth Gottschalk stellt Musical Youth vor.

Nicht so recht hineinpassen wollen da Barclay James Harvest, eine britische Prog-Rock-Band, aber die hatten nun mal mit "Life Is for Living" einen Hit und dürfen deswegen gleich drei verträumte Songs spielen, während ein progressiver ZDF-Techniker bunt flimmernde Effekte über den Bildschirm zieht. Aber egal, wer da paßt oder nicht paßt, wer da langweilt oder begeistert: Die Show geht ja eh gleich mit den nächsten Helden weiter. Spandau Ballet, Kim Wilde, Paul Young, Chris de Burgh und die Spider Murphy Gang. Schon nach den ersten Songs erklärt Gottschalk dem begeisterten Publikum, daß Zugaben aus Zeitgründen einfach nicht drin sind - sonst würde Nena vielleicht noch heute spielen.

Noch ein Kandidat aus der One-Hit-Wonder-Ecke: Musical Youth, diese mit Kindern und Jugendlichen besetzte Reggaeband, die mit "Pass the Dutchie" einen Welthit hatten und danach verschwanden. Wikipedia zufolge arbeiten ja zwei dieser Jungs heute an neuen Aufnahmen, aber ich finde, sie sollten noch 32 Jahre warten, damit der Bandname "Musical Youth" dann als Ironie verkauft werden kann. Und noch einer: F.R. David, dessen Name wohl die wenigsten noch parat haben, auch wenn er der Mann war, der "Words" gesungen hat (genau: "Words don't come easy ...").

Sieh mal, ohne Limahl? Bei Kajagoogoo singt schon Nick Beggs.
Manche meiner Familienmitglieder arbeiten diese Enttäuschung noch heute auf.

Der Mann von Geier Sturzflug singt sogar live, was man daran merkt, daß der Text vom "Bruttosozialprodukt" gegenüber der Radio-Version verschärft wird - "Am Mittwoch kommt die Müllabfuhr und holt sich einen runter", heißt es da statt "holt den ganzen Plunder". Und das im Öffentlich-Rechtlichen!

Und sonst? Shakin' Stevens demonstriert sein Faible für Elvis, DÖF singen "Taxi" und "Codo" (ohne die Humpe), Kajagoogoo treten ohne Limahl auf (stattdessen übernahm Bassist Nick Beggs den Gesang), und Ricchi e Poveri erinnern dran, daß in den Achtzigern Italo-Pop allgegenwärtig war. Und dann sind da noch Trio mit "Herz ist Trumpf" und "Turalu". Bei letzterem darf sogar Gottschalk mitsingen ("Peinlich!" kommentiert Stephan Remmler die zarten Versuche), bevor dann alle anwesenden Stars vereint auf die Bühne klettern und sich zu einem von Remmlers schönsten Texten wiegen: "Turaluraluralu, ich mach' Bubu, was machst du?"

Ganz einfach, Stephan: Ich mach' nostalgiegeschüttelt den Fernseher aus, als Sendeschluß-Zeichen und Testbild auf der VHS-Aufzeichnung auftauchen, und freue mich, daß Modern Talking erst 1984 angefangen haben.


Oh ja, liebe Kinder: Früher war bei den Fernsehsendern irgendwann Schicht im Schacht.
 Alle Screenshots von mir selbst gemacht, (C) 1983 ZDF.
Nachdem sein Filmkollege Mike Krüger ja schon 1985 schwanger wurde, konnte Thomas Gottschalk im Geschlechterwirrwarr kaum hintenanstehen. Außerdem hatte sich mit ZÄRTLICHE CHAOTEN und ZÄRTLICHE CHAOTEN II schon gezeigt, daß Menschen beinahe reflexartig ins Kino gehen, sobald sein blonder Lockenkopf irgendwo zu sehen war. So erschien also 1990 eine wieder von der unermüdlichen Lisa-Film produzierte Klamotte namens EINE FRAU NAMENS HARRY, in der eine benachteiligte Frau sich wünscht, endlich mal ein Mann zu sein, und am nächsten Morgen als Thomas Gottschalk aufwacht. Ein veritabler Albtraum für alle, die nicht Wolfgang Lippert heißen.
"Die Konsequenzen unserer guten Handlungen verfolgen uns unerbittlich und sind oft schwerer zu tragen als die der bösen", wußte schon die österreichische Erzählerin Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach - und obwohl sie schon 1916 starb, steht beinahe völlig außer Frage, daß sie sich mit diesem Aphorismus auf die Tatsache bezog, daß ein paar Millionen Menschen 1987 für die Dodelkomödie ZÄRTLICHE CHAOTEN mit Thomas Gottschalk, Helmut Fischer und Michael Winslow ihr hartverdientes Geld an der Kinokasse opferten und deswegen nur ein Jahr später eine Fortsetzung mit demselben Trio erdulden mußten.

"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar", sagte einst Ingeborg Bachmann. Wohlan, hier ist die knallharte Wahrheit über unsere Film- und Popkulturgeschichte: In den Achtzigern war Thomas Gottschalk mal so richtig cool. Als Heranwachsender war es beinahe Pflicht, seine Filme wieder und wieder zu sehen, vor allem die mit Mike Krüger - von Albernheiten mit flapsiger Sprücheklopferei konnte man damals eben gar nicht genug kriegen. Und deshalb sah man auch brav alles, was Thomas ohne seinen Supernasenpartner produzierte, und hielt das auch für richtig tolles Kino. Zum Beispiel die Komödie ZÄRTLICHE CHAOTEN, die 1987 gleich drei Millionen Menschen ins Lichtspielhaus lockte. Wir werden späteren Generationen so einiges zu erklären haben.

Vor kurzem habe ich für GMX einen Artikel über "Die dunkle Seele des österreichischen Films" geschrieben und dafür ein Interview mit FM4-Filmjournalist Christian Fuchs geführt. Christian schreibt spannende und kluge Texte über in- und ausländisches Kino, ist großer Genrefan und begleitete Regisseur Andreas Prochaska auf dem Audiokommentar zu dessen Österreich-Western DAS FINSTERE TAL. Meinen Artikel findet ihr hier bei web.de, Christians Texte könnt ihr hier lesen. Unten folgt das komplette Interview mit Christian, aus dem ich für meinen Artikel zitiert habe.



Christian Genzel: Was glaubst du, was das österreichische Kino ausmacht? Was unterscheidet es von anderem Kino?

Christian Fuchs: Da muß ich erstmal etwas ausholen. Das, was in anderen europäischen Ländern - man muß da gar nicht mit Hollywood anfangen - als funktionierende Filmlandschaft da war, hat es in Österreich nicht gegeben. Ich rede jetzt von den Sechziger Jahren, teilweise den Siebziger Jahren noch.  Es gab dieses sehr kitschige, idyllische Kino der Nachkriegszeit, und dann gibt's Einzelphänomene - einzelne Regisseure, Versuche, etwas zu machen, aber keine wirklich funktionierende Szene.

Später haben sich die ganzen öffentlichen Förderstellen etabliert. Die haben in den Achtziger Jahren und teilweise in den Neunziger Jahren ein Kino gefördert, das sehr brav und ein bißchen bildungsbürgerlich war. Genrekino hat's in Österreich in der Form auch nicht gegeben, das gab's nur in der Nachkriegszeit - Heimatfilme und so. Als jemand, der in Österreich in der Steiermark aufgewachsen ist, hab ich natürlich stattdessen sehr vom Kino der restlichen Welt gezehrt - angloamerikanische Länder und andere europäische Länder. Österreich war für mich als Filmliebhaber und später als Filmjournalist immer eine Wüste.



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Ich habe letzten Monat das 10-jährige Bestehen von Wilsons Dachboden feiern können - im April 2005 bin ich online gegangen, seitdem haben sich über 360 Filmreviews hier eingefunden, diverse Interviews, Texte zu Musik, Büchern, Spielen und vieles mehr. Das nimmt alles sehr viel Zeit in Anspruch - weshalb ich euch um etwas Unterstützung bitten möchte.

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Im jüngsten Filmgespräch mit dem wackeren Kämpen Don Arrigone soll es um den Bohrturmhorrorstreifen TARGOOR - DAS DING AUS DEM INNEREN DER ERDE gehen. Diese TV-Produktion aus dem Jahr 1981 orientiert sich, wie sonst auch jeder zweite Billigfilm der Achtziger, an ALIEN und läßt ein ebensolches auf die unwissenden Mitarbeiter einer Ölplattform los. Dort sind die Männer in bislang ungeahnte Tiefen hervorgedrungen - ozeanische, nicht philosophische - und haben merkwürdige Eier zu Tage gefördert, die schon recht bald bei der unglückseligen Firma für Personalknappheit sorgen werden. Wohlan, Don, reden wir über TARGOOR - DAS DING AUS DEM INNEREN DER VIDEOTHEK, äh, ERDE.



Don Arrigone: Wir haben soeben laut Box die "Original Kinofassung" von TARGOOR - DAS DING AUS DEM INNEREN DER ERDE gesehen, einem "Sience-Fiction-Horror der Extraklasse". Ihre erste spontane Reaktion, Herr Genzel …