Dezember 2014
no image

Nachdem ich vor ein paar Wochen dank meiner 36 Jahre Weihnachtserfahrung für GMX schon einen Survival-Guide zum Frohen Fest schreiben durfte, kann ich nun noch fünf Überlebens-Tipps für den Jahreswechsel beisteuern.

"Wer sich ins Eskalationsgebiet wagt und womöglich selber am erbarmungslosen Feuergefecht teilnehmen möchte, kann aufatmen: Kevlar-Schutzwesten und entsprechende Helme gibt es bei den üblichen Online-Allesverkäufern schon im unteren dreistelligen Bereich. Ansonsten empfehlen wir, sich ein Vorbild an der Schweiz zu nehmen: Neutral bleiben und von sicherer Warte aus zusehen."
Weiterlesen bei: http://www.gmx.at/magazine/unterhaltung/lifestyle/ueberlebens-tipps-silvester-jahreswechsel-30329838

Irgendwann sollte mal jemand ein Buch über das Subgenre des Cheerleader-Films herausbringen. Vielleicht ich? In so einem Nachschlagewerk lernt man dann, alle GIRLS-UNITED-Teile an der Handlung auseinanderzuhalten, man spannt einen historischen Rahmen zu Siebziger-Billigkomödien wie REVENGE OF THE CHEERLEADERS, man gruppiert die netten leicht und noch leichter bekleideten Darstellerinnen wie im Highschool-Jahrbuch, und man redet über solche Cheerleader-Filme, von denen noch nie jemand etwas gehört hat - so wie der vorliegende CHEERBALLS aus dem Jahr 1984, der im Original ein enthusiastisches GIMME AN "F" als Titel trägt. Sollte der mehr oder minder verschollene Streifen irgendwann mal auf DVD wiederveröffentlicht werden, wird er vielleicht als GIRLS UNITED 0 erscheinen, und dann kann man sich wieder mit der Handlung anstrengen. Vielleicht merkt man sich's so leichter: CHEERBALLS ist der Cheerleader-Film, wo Männer mehr nackte Haut zeigen als die ganzen Mädels.
 

Politiker und Nachtclubsängerin: Das wird nichts. Bitteschön, ich habe euch eben anderthalb Stunden Softsexdrama quasi ohne Auslassungen kompakt zusammengefaßt - ihr müßt also BLUE ANGEL CAFE nicht sehen und könnt euch anderen Softsexdramen zuwenden.

Noch mehr Weihnachtsartikel für GMX: Ich berichte einerseits über solche Filme, die man beim ersten, zweiten und vielleicht auch dritten Nachdenken gar nicht dem Fest der Liebe zuordnen würde - und präsentiere die fünf wahrlich bizarrsten Weihnachtsfilme aller Zeiten. Jawohl, das STAR WARS HOLIDAY SPECIAL ist dabei - aber der ist nur auf Platz 5 ...

STIRB LANGSAM, EYES WIDE SHUT und GREMLINS: Die heimlichen Weihnachtsfilme
"Klassischerweise denkt man bei Weihnachtsfilmen an sentimentale Festtagsgeschichten wie "Der kleine Lord" oder "Ist das Leben nicht schön?", vielleicht auch an gutherzige Komödien wie das Chevy-Chase-Chaos "Schöne Bescherung" oder "Kevin – Allein zu Haus". Weihnachtsprofis mit Sinn für schwarzen Humor fällt aber vielleicht die Horrorkomödie "Gremlins" ein: Da erzählt Phoebe Cates in einer der legendärsten Szenen von ihrem Vater, der als Weihnachtsmann verkleidet den Kamin herabklettern wollte und sich dabei den Hals brach – was die Familie erst Wochen später durch einen merkwürdigen Geruch im Schornstein merkte..."
http://www.gmx.at/magazine/unterhaltung/tv-film/stirb-eyes-wide-shut-gremlins-heimlichen-weihnachtsfilme-30262318

Die 5 bizarrsten Weihnachtsfilme aller Zeiten
Jeder kennt die besinnlichen Filmklassiker zur Festtagszeit, aber daneben gibt es eine ganze Reihe weniger bekannter Streifen, über die man sich teilweise nur wundern kann. Wookieweihnachten, Teufelspläne, Marsmenschen, Nazi-Experimente und mannsgroße Hasen: Wir präsentieren die fünf wahrlich merkwürdigsten Weihnachtsfilm-Auswüchse.
http://www.gmx.at/magazine/unterhaltung/tv-film/5-bizarrsten-weihnachtsfilme-zeiten-30283852

Photo (C) action press / Collection Christophel
no image
Zu Weihnachten habe ich von GMX einige Aufträge zu Artikeln gekriegt, die sich rund um das Fest der Liebe drehen.

Psychologie des Spendens: Was hinter der guten Tat zu Weihnachten steckt
Warum spenden Menschen zu Weihnachten lieber als sonst im Jahr? Was steckt eigentlich hinter dem Spenden? Und was hält Menschen davon ab, zu spenden? Für den Artikel habe ich Interviews mit Dipl.-Psych. Albrecht Schnabel von der Universität München sowie mit Glücksforscher Dr. Stephan Lermer geführt, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.
http://www.gmx.at/magazine/geld-karriere/psychologie-spendens-weihnachten-steckt-30288454 

Acht Überlebens-Tipps für die besinnliche Zeit
Etwas weniger ernst: Meine acht Survival-Tipps für die Zeit rund um Weihnachten - inklusive hochpraktikabler Vorschläge, wie man mit "Last Christmas", Verwandtenbesuchen und dem ganzen Konsumrausch fertigwerden kann.
http://www.gmx.at/magazine/unterhaltung/lifestyle/weihnachten-ueberlebens-tipps-besinnliche-zeit-30262316

In diesem Sinne: Frohes Fest!


"Schatz, deine Disco-Dance-Platten aus den Achtzigern
machen mich ganz heiß ..."
Wenn sich Regisseur Bruno Mattei und Autor Claudio Fragasso an einer Erotikkomödie versuchen, kann man als Kenner italienischer Kleinkunst allerlei erwarten - abgesehen vielleicht von einer brauchbaren Erotikkomödie. Immerhin ist Bruno, der hier als "David Graham" auftritt, der Kopf hinter solchen Granaten wie DIE HÖLLE DER LEBENDEN TOTEN, CONTAMINATOR oder ROBOMAN, während Fragasso (hier mal wieder als "Clyde Anderson") nicht nur bei all diesen Filmen als Autor beteiligt war, sondern selber als Regisseur unter anderem den - man kann es nicht anders nennen - Knüller TROLL 2 betreut hat. Derart geballte Kompetenz kann natürlich nur bedeuten, daß der vorliegende Film höchst unterhaltsam ausfällt - aus vielleicht nicht ganz beabsichtigten Gründen.
Stefan Müller am Set von BIEST.

Mit seinem Horrorfilm BIEST legte der Grazer Independent-Filmemacher Stefan Müller dieses Jahr einen echten Geheimtip vor. In der Geschichte geht es um Lena und Andi, die einen Ausflug in die Berge machen, um ihre Beziehung zu retten - und dort nicht nur mit ihren privaten Problemen, sondern auch mit dem titelgebenden Biest kämpfen müssen, das schon für ominöse Blutspuren im Schnee gesorgt hat.

Das Bemerkenswerte an BIEST ist es, wie geschickt Müller den Zuseher in den Film hineinzieht: Die Kamera führt uns gemächlich in die Bergwelt, die Story tastet sich nach und nach an die Geschichte der beiden Hauptfiguren heran - und weil diese zerbrochene Beziehung glaubwürdig geschrieben ist und von den beiden großartigen Darstellern Paul Hassler und Stephanie Lexer packend gespielt wird, hängen wir bald emotional an den Figuren. Auch visuell hat der Film vor allem im ersten Part mit seinen weiten, einsamen Berglandschaften einiges zu bieten. Umso erstaunlicher, daß der Film für eine absolute Low-Budget-Summe von nur € 30.000 inszeniert und fertiggestellt wurde.

Im folgenden Interview erzählt uns Stefan Müller, wie der Film zustandegekommen ist, wie es zu einem Gastauftritt von Peter Simonischek kam, wie er inszeniert, welche Gedanken er zum Independent-Filmemachen und zum Genrefilm hat, und einiges mehr.