1984 gab es einen wunderbaren deutschen Film namens ABWÄRTS: 4 Menschen, die nachts in einem Fahrstuhl steckenbleiben und sich bei ihren diversen Versuchen, um Hilfe zu rufen oder aus der engen Fahrstuhlkabine zu entkommen, immer mehr an die Gurgel gingen. Der dichte und packende Film mit Götz George, Renée Soutendijk, Hannes Jaenicke und Wolfgang Kieling bescherte Regisseur Carl Schenkel ein Ticket nach Hollywood, wo er später z.B. den Christopher-Lambert-Thriller KNIGHT MOVES inszenierte.

Das Prinzip, verschiedene Menschen in einem engen Fahrstuhl einzusperren, hat auch andere Filmemacher angeregt: 1997 inszenierte der spätere CUBE-Regisseur Vincenzo Natali einen exzellenten Kurzfilm namens ELEVATED, wo sehr schön um sich greifende Panik erfaßt wird. 2007 kam ein Film namens BLACKOUT mit Amber Tamblyn heraus, in der drei Menschen im Lift feststecken - und einer entpuppt sich als Killer. Im September diesen Jahres erscheint DEVIL, der letzterer Prämisse noch eine übernatürliche Note gibt: Ist vielleicht einer der im Fahrstuhl gefangenen Menschen ein Dämon oder sogar der Teufel selbst?


Schöner, stilvoller Trailer - vor allem mit den auf dem Kopf stehenden Stadtaufnahmen und dem Einsatz von Dunkelheit. Dürfte ein packender Film werden - Regisseur John Erick Dowdle hat das [REC]-Remake QUARANTINE gedreht, Autor Brian Nelson zuvor den unglaublich perfiden Thriller HARD CANDY geschrieben, und für Story und Produktion ist M. Night Shyamalan verantwortlich (den ich ganz unpopulärerweise immer noch für einen sehr interessanten Filmemacher halte - THE LAST AIRBENDER habe ich aber noch nicht gesehen). Und Menschen in isolierten Umgebungen finde ich immer spannend.

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Christian Genzel

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