Völlig gute Interviews

Uncategorized / 27. November 2008

Gerade im Netz gefunden: Die zwanzig peinlichsten Interviewmomente der Musikgeschichte. Hier.

Meine Favoriten: #8, die Frage an die Corrs, wie sie sich getroffen haben (die vier sind Geschwister) … #14, Reggae-Drummer Sly Dunbar, der während des Interviews einfach wegpennt … und natürlich #2, wo The Fall-Frontmann Mark E. Smith wohl einen besonders guten Tag hatte.

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Christian Genzel
Christian Genzel
Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, handelte von einem Schriftsteller, der eine junge Frau entführt, weil er sie als Inspiration für sein Buch braucht. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr. Derzeit entwickelt er seinen zweiten Spielfilm BROT UND SPIELE, eine Komödie mit Thomas Limpinsel, Götz Otto und Steffen Wink über alte Kindsköpfe und noch ältere Computerspiele, und dreht eine Dokumentation über den Filmemacher Howard Ziehm. Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, unter anderem für GMX, den All-Music Guide, das 35-Millimeter-Filmmagazin und Film & TV Kameramann. Außerdem hält er Vorträge zu Filmthemen und kuratierte 2014 an der Universität Salzburg eine Filmreihe zum Thema "Erster Weltkrieg".





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5 Comments

on 28. November 2008

sehr lässig! Zu Joe Strummer „you’re a shit.“ zu sagen find ich schon stark, aber Ice Cube erst der falschen Gang zuzuordnen und ihn dann auch noch zu fragen ob er jemals an einem Gay Pride March teilgenommen hat is noch stärker.

Ich hab da aber auch noch einen schönen Interview Moment: Martin Landau am roten Teppich bei Mission Impossible Premiere 1996. Er war damals vorallem wegen seiner Rolle in Ed Wood bekannt und eine junge MTV Moderatorin sieht ihn und wundert sich, warum der alte Knacker Landau zu einem Action Film kommt. Irgendwie kriegt sie ihn vor die Kamera und stellt als erste Frage: „What are you doing here?“. Worauf der gute Martin auszuckt und schimpft: „I was IN Mission Impossible!“ und abdampft. Man sieht ihn dann noch eine Weile im Hintergrund herumstromern und Dinge wie „Young kids today….do your homework….usw.“ rüber schimpfen zu der perplexen Reporterin, die keine Ahnung davon hatte, dass Mission Impossible mal eine Fernsehserie war, geschweige denn, dass Landau darin mitgespielt hat.

on 28. November 2008

Bei der Ice-Cube-Sache bin ich mir nicht sicher, ob der Interviewer ihn vielleicht bewußt provozieren wollte (zumindest mit dem Gay Pride March) …

Hihi, ja, schöner Moment. Du hast mir ja auch von diesem tollen Ringo-Starr-Interview in den Siebzigern erzählt, wo die Interviewerin wissen wollte, was er gemacht hat, bevor er Schauspieler wurde.

Und einer meiner liebsten Interviewmomente ist natürlich das Musikexpress-Interview mit Goldie, wo der Interviewer ihn fragt, was „Darkness“ (die Eigendefinition seiner Musik) sei, und Goldie antwortet: „Du willst wissen, was Darkness ist? Ich hau‘ dir in die Fresse, das ist Darkness!“

on 28. November 2008

ja genau Ringo 😀 und er sagt drauf: „I was in a band.“

ich glaub auch das der typ ice cube provozieren wollte, aber trauen musste es dir erstmal.

on 28. November 2008

Ich hab mein Interview mit dem Blondie-Drummer Clem Burke ja damit beendet, daß ich ihn gefragt habe, wo er sich in der Zukunft sieht. „Hopefully, I’ll still be around. Rock’n’roll has a high mortality rate these days, you know … Joey Ramone …“ Ich hab‘ dann nichts besseres gewußt, als ihm einen guten Ratschlag zu geben: „Well, you gotta take good care of yourself“. Er hat nur irgendwas gemurmelt und war dann, glaube ich, beleidigt.

on 28. November 2008

HAHA! „Fahr vorsichtig Junge!“



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