Dieses Interview mit Martin Schirenc (Pungent Stench) und Michael Roth (Eisregen) wurde vom Kollegen Erhard Furtner geführt. Der Text erschien zuerst online bei FRITZ/Salzburger Nachrichten am 23. November 2006.

17. November 2006, Rockhouse Salzburg: Die Dark-/Death-Metal-Bands Pungent Stench & Eisregen im regionalen O-Ton-Dreiergespräch mit FRITZ.

Ich treffe um 16:30 im Rockhouse ein. Konzertbeginn ist erst um 19:00, aber die ersten Fans haben sich schon draußen vorm Rockhouse versammelt. Erst gibts noch die Gelegenheit, beim Soundcheck von Pungent Stench und Eisregen zuzuhören, danach haben die beiden Bands vorm Gig noch Zeit für ein Interview.

Von Pungent Stench habe ich mit dem Sänger Martin Schirenc geplaudert, und von Eisregen mit Michael Roth, seines Zeichens auch Sänger der Band. Beide entpuppen sich als gut gelaunte, versierte und gebildete Gesprächspartner. So ergibt sich eine längere Unterhaltung über Attitüden, Zensur, Texte, Fans und tagespolitische Themen.

Was kann man über Pungent Stench & Eisregen sagen, was nicht schon vorher gesagt wurde? Beides ausgesprochen gute Bands mit Vorliebe für anspruchsvolle Musik, bestehend aus netten, umgänglichen und natürlich fachlich kompetenten Musikern. Gemeinsam ist beiden auch die immerwährende Interaktion mit diversen Zensurbehörden, schon seit den Anfangstagen der Bands. Doch solche vernachlässigbaren Unpässlichkeiten haben sie nicht vom Wesentlichen abgehalten - nämlich sich in die Herzen ihrer Fans zu spielen.

Pungent Stench, die international bekannte Death-Metal-Combo aus Österreich erreicht dies mitunter durch den schwarzen Humor, der sich wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Schaffen zieht. Es wird halt mehr geboten als 08/15-Death-Metal - der harte Sound, verwoben mit dem doomigen Pungent-Groove ist unverwechselbar. Pungent Stench hatte auch einige gemeinsame Projekte & Auftritte mit Stefan Weber, Träger des silbernen Ehrenabzeichens der Stadt Wien.

Eisregen ist eine der innovativsten Bands im deutschsprachigen Sektor und sprengt längst die Schublade des Dark/Black Metal aus dem sie einst emporgestiegen ist. Durch konstanten Output und kreative Texte haben sie sich eine hartgesottene Fangemeinde erspielt, die auch weiterhin anwächst. Doch nun genug der (berechtigten) Lobhudelei und auf gehts zum ausführlichen Interview - im jeweiligen regionalen Originalton:

Erhard Furtner (EF): Glei a wichtige Frage wos sicha de Lesa interessiert: Wann gibt's wieda moi a so nettes Video wie des "Viva la Muerte"?

Martin Schirenc (MS): A so a Homevideo oda wos?

EF: Jo, mit ähnlichem Inhalt.

MS: Es gibt an neichn Clip, der is oba leida von da Plottnfirma obglehnt wurdn und somit nie erschienen. Oiso der kommt donn sicherlich, nochdem ma jetzt nimma bei der Plottnfirma sand, sicherlich amoi auf ana DVD aussa. A DVD is eh a plant, de is oba eigentlich von de Liveshows vom 2003a Joa. Muas oba nu gschnittn wern.

EF: Jo, des kennt ma bei eich eh scho. Wiefü Sachn hobts es eigentlich ghobt, wo net irgendwo zensiert oda gschnittn woan is?

MS: Jo... Oiso es is meistns scho so vom Label sölbst zensiert wurdn. Sprich in so Ländern wie Deitschland, wos ebn was wia an FSK gibt. Do hots dann z.B. koa Textblattl dazua gebn, oda in Amerika a ondas Cover oda lauta so Sachn. Oiso des woa scho Eigenzensur meistens. Und a poa Scheibn sand aufn Index gwesn in Deitschland, und in Australien hots ah Troubles gebn mit ana Plottn.

EF: Jo i konn da versichan, so im modernen Zeitoita des Intanet kriagst des eh ois ah a so.

MS: Oiso des woa eh a so nia a Problem. Mia hams halt dann sölba mitghobt in Ländan wo ses holt net a so gebn hat, bzw. homma bei ana Plottn sogoa Covers druckt ohne Zensur, quasi ohne den ganzn Scheißdreck wo alls auspixelt woa, und hamm des dann hoit um ganz weng Geld vakauft. Dann hot si jeda der nur des reguläre Cover ghobt hot, des eigentliche um wenig Geld nochkaufn kinna.

EF: Oiso bei eich zoit se des dann doch aus, womma zu an Konzert hinkummt, weil ab und zua gibts donn de unzensiertn Sachn zum kaafn.

MS: Najo, i hoff daß net nur wegn dem de Leit kumman, daß sa se auszohlt... Oba jo, auch.

EF: Oiso in da ARGE hätt ich eich moi gsehgn wias letzts moi in Salzburg woats, oba des woa donn relativ unspektakulär für mi - i hätt ma irgendwie mehr... ähm, Gewoit und Splattereffekte erwoatet und so. Oba woa scho ganz nett von da Musik her und so...

MS: Najo, wia soin mir Musik spüln und gleichzeitig Gewoit bringa? I maan i kann a poa Leit in de Goschn tretn, fois des wem taugt.

EF: Naa, i moan so GWAR-mäßig mit Kunstbluat und Kunstsperma.

MS: Des homma nie gmacht. Oiso mir habns aamoi gmacht - i glaub des woa vor 10, 15 Joa oda a so, da homma a bissl a Bühnendekoration ghabt, oba de is dann scho nach 2 Gigs zammgfoin. Total trashig olls.

EF: Oiso sowas zaat eich eh net so bsonders?

MS: Naa, des is ma olls vüü z'vü Aufwand. Des bringts wirklich nur wannst a große Crew mit dabei host. Und i bin net so a Fan vo soiche Shows... I waaß net - da bist dann schnö amoi nur mehr a so a Showpartie. I maan, bei GWAR kauft se a kaa Mensch a Plottn.

EF: I scho.

MS: Jo, oba de leben net von de Plottnvakäuf. I bin a scho oft auf GWAR-Shows gwesn, oba wos de do gspült habn is ma scheißegal gwesn. Des woa eigentle relativ - najo... i sog moi durchschnittlicha Punkrock. Da gehts hoit scho wesentlich mehr um de Show, des is a des wesentlich spektakulärare von de beiden.

EF: Guat, es sats donn weniga für 'Posen'. Oba zumindest in da 'Szene' gibts vü Bands, vor ollem beim Black Metal - wo ma moant des Posen steht im Vordergrund. Hobts mit soiche Leit a scho zammgspült?

MS: Jojo, homma scho a poa ghabt. Monche hobns sogar soweit triebn, daß kaa Kunstbluat, sondern a echts Bluat vawendt hobn. Und waaßt eh, des riacht grauslich. Des is wirklich ekelhaft wannst auf de Bühne kummst, und muast erscht durch den Sud waten. Und i maan jetzt ehrlich, es gibt 3 Millionen Black-Metal-Partien, und 2 Millionen davon haben Bluat drauf - i maan des is jetzt a nix unbedingt Aufregendes. De Shows sand jo a net wirklich durchdacht oda originell de meiste Zeit. Oba guat, i kenn mi do a bissl z'wenig aus, weil i bin net so richtig a Fan von der Mucke.

EF: Oiso derzeit oder früher host e nu nie Black Metal ghorcht?

MS: Heast, Black Metal hab i ghurcht wia i Venom ghurcht hab. Waaßt eh, und Bathory und Hellhammer und sowas. Oba so dieses 2nd-Generation-Black-Metal, Mitte 90er Joa hot mi scho wenig interessiert. Manche Plottn woan ja halbwegs ok, oba sobalds dann wirkle angfangen haben mit de ganzn Transvestitntypen auf da Bühne, mit de Lack und Netzhemden... des is ma scho von da Optik z'bled gwesn.

EF: Jo, es wirkt a bissl albern... Guat, du bist a jetzt scho in a bissl an gesetztn Alter, vielleicht zaats di do nimma so.

MS: Jo, es kann sein, daß wonn i jetzt 20 war, daß ma des mehr zugsagt hätt. I maan für de jungen Leit is des sicherlich wos Neichs und so. Oba Leder, Niatn, des gibts seit Judas Priest - Ende 70er Joa. Des is a für mi jetzt a nix mehr wo i ma denk, de sand shocking drauf.

EF: I glaub, bei vü junge Black-Metal-Bands gehts mehr darum, daß böse sand, und womma böse sei wüll, muast hoit Niatn trogn und de weiß anmoln.

MS: Guat, angmolt haben se KISS a scho in de 70er Joa heast. Des maan i, de hobn da nix Neichs erfundn. Musikalisch find i, daß Black Metal eigentlich scho imma a bissl so klungen hot wie Musi, de von Leit gschpült wird, de kaane Eier dazua ghabt habn, daß Deathmetal schpüln. Waaßt, oiso des Kreischn und de dünnen Gitarrn, des hot kaa Brachialität, find i. Des is net meins - des is net mei Frequenz.

EF: Jo, oba Judas Priest mogst scho a?

MS: Ja guat, da is da Sänger hoit höher unterwegs und da Rest is guata Rock. Aussadem kann hoit der a singa.

EF: A des schtimmt... Ois wo sehgst du dann de Pungent-Stench-Musi, i maan einordnen is eh schwer, oba wo sehgst du des?

MS: De Wurzeln sand sicherlich Deathmetal. Oba es sand a vüle Einflüsse dabei von dem Zeig, mit dem wir aufgwachsn sand. 70er Hardrock, 80er Heavy Metal, 80er Trash Metal... des wos hoit geprägt hot.

EF: Mochts wieda amoi so a supa Techno-Nummer, wies auf der oan 90er Joa CD obn ghabt hobts? De findt i guat.

MS: Na, eher net. Des woa a mehr a Scherz oda a Gimmick, sog i mal. Kann imma wieda so wos sei. Oba i waaß net, ob des unbedingt so lustig is, womma des nomoi mocht.

EF: Najo, vielleicht mochts wos mit R'n'B, gibt ja vü lustige Sochn.

MS: Najo, des is a so a Musik... de wos i seit de 60er Jahr nimma mehr hern wüll. Sogn ma moi so - is scho ok, oba wos heitzutag an R'n'B rennt, des mog i goanet.

EF: I büld ma ein, es woats jo auf ana Doku ah obn, de wos i voa Kurzem amoi gsehgn hob, 666 - AT CALLING DEATH. I woaß nimma, wer von eich da interviewt wordn is... woast des eh du?

MS: Kann i net sogn, i hob des a nu nie gsehgn. Kann mi nimma so genau erinnern. I hob netta kurz gsehgn, daß da auf youtube sowas gibt. Hob mas oba dann net angschaut.

EF: I hobs ganz lustig gfundn. Weil derjenige von eich, der wos interviewt wordn is, hot da kurz beschriebn, um wos bei Pungent Stench so geht. Der hot dann gsogt: 'Jo es geht um Sex und Gewoit... und vüü Gewoit, und Sex'.

MS: Hmm, jo, des hurcht se scho so an, ois ob i des gsagt habn kunnt. Soit i ma doch moi anschaun.

EF: Na, oba was sonst so gsagt hobts, hat se scho recht versiert anghert im Vergleich zu de andern Bands! Also, bei da letztn CD hobts eich ja beschäftigt mit dem aan Folterskandal, mit Amputationen, usw. Ma merkt, daß eich da wos überlegt hobts. Des sand jo alls ah net de klassichen Thema für ane Death Metal Band.

MS: Na, des net. Überlegt homma se natürlich scho imma wos, oba de Texte haben se mittlerweile scho geändert zu früher. Und i hob jetzt a koan Bock mehr, bloß über an Splatter-Schaas zum singen. I maan, kloa, kommt wahrschlich scho immer wieda moi voa - oba da Zusammenhang und da Hintergrund is scho mittlerweile anders. Grad auf da letztn Scheibn überleg i ma... da gibts eh so vü Sachen de wost ausn Leben nemma kannst und de perfekt für unsane Texte sand.

EF: Jo, des Lebn bietet vü mehr Splatter ois wos ma moant.

MS: Najo, und i glaub es geht jo a net so sehr um Splatter, sondern es geht a bissl mehr ums Abartige. Und mir taan des meistens dann so schreibn - wie soll i sagn - aus der Sicht vom Bösewicht. Und bei de Amputationsgschichtn gehts um an Fetisch, um Leit, de auf Amputierte stehn. Es gibt oba ah de ondane Numma a nu; de Leit de se freiwillig amputiern lossn, oda de des faken und se an Arm abbindn oda sowas in der Richtung. Es gibt do a wirkich hoarte Leit, de se do wirklich Gliedmaßen abnemmen habn lossn. Des is scho kaa Fetisch mehr... Des is bei de a inneres Bedürfnis. De fühln se net ois Mann oda ois Frau, sondern de fühln se ois Amputierte. Es gibt a Leit de wirklich oage Sachn mochn, da woa a Englända, der hot de Hand auf de Schiene glegt kurz bevor da Zug drübagfoan is. Des is natürlich voll des Risiko, weil wann do net schnell wos passiert is der Typ vabliat - der schpült da scho schwer mitn Lebn, damit er sein Wunsch erfülln kann. I maan, i mechat net in dera eana Haut steckn, de taan ma sehr laad muaß i sogn.

EF: Wie komman bei eich donn de Texte zamm?

MS: Bei uns is des so, wann de Numman fertig sand, schreibn ma de Texte dazua. Do sitzt hoit dahaam und überlegst da irgendwos, und dann foin oan hoit a Sochn ein von Tod & Bluat. Da Alex, oiso da Schlogzeiga, und i mochn bei de Lieda 50/50 de Texte, wo halt jeda seine Ideen einbringt, und dann kommt halt irgendwos aussa, oda a net. Des wird olls Mögliche und hot net von vornherein a Konzept oda a klore Line. Es werdn hoit meistens irgenwölchane Schreckens-Stories. Es is meistens wos Aktuelles, wie damois der Folterskandal von Abu-Ghuraib. I maan, do drüber kannst ja ois Hardcore-Band a wos drüber singen, oba de tätn des wahrscheinlich ganz anders mochn als wir. Weil wir habn des a so gschriebn, als wia wonn de aane a Domina warad und des olls aus Spaß mocht.

EF: Jo, warum net? Kann durchaus a so gwesn sein füa si. Woaß ma net.

MS: Du waaßt eh, manche Amis habn des a net so oag gfundn. De hobn gsogt, des is koa Foita; nockat herumliegn und so weita.

EF: I find den Standpunkt eh guat. Weil ma konn des, wias de meistn Leit toan, moralisch verurteiln und sogn des is guat oda schlecht. Oba sowas machts es jo eha söltn; oda eh nie.

MS: I maan ma merkt scho, daß des jetzt net unbedingt todernst is, daß des mir so a bissi verherrlichen oda belächeln. Oba eindeutig an Standpunkt für de oda de Seitn wüll i goanet annemma. Des is bei vüle Sochn a goanet möglich, glaub i, daß i dafür oda dagegn bin. Ebn des Video, wos ma da gmacht hobn, des mit a paar amputierte Leit dabei; des hot de Plattnfirma supa schockiert - "da werdn ma Probleme kriagn, des komma net unta 18 Joa freigebn usw." Da hob i ma dacht, wieso? Is des wos besonders Schlimmes, netta weil aan a Arm föhlt - is des jetzt verwerflich? Wos kann denn der dafia, daß er an Motorradlunfall ghobt hat?

EF: Najo, es sand jo kaane gschtölltn Aufnahmen, des sand Leit, de sand anfoch so.

MS: Jo. Und i maan de hobm a gern mitgmocht - mia toan de jo a net vaoaschn oda schlecht mocha. Kloa, i moan wia ma des Cover gmacht hobn und der hat uns do an Stapl Fotos hingaut - do is ma a erscht amoi a bissl anders woan, wia i de angschaut hob. Oba jo, so is des hoit - es is net imma ois Blumen & Sonnenschein.

EF: Glaubst du, daß de Zensurgschicht wos is zwegn wos se Pungent Stench bessa vakauft? I moa, womma eich jetzt net kennt, waaß ma nua - ah, des sand de, wo fost jede CD zensiert wird.

MS: Naio, des hot aanaseits scho a bissl an Werbecharakter natürle. Vor allem bei junge Leit - des is vaboten und so - kloa, des trazt scho Leit. Oba unsa Plottnfirma hot des nie ausgschlochtet, ganz im Gegenteil. De ham de ganze Zeit nur rumgsudert: "Jo, des kinnts net mochn, um Gottes Wülln. Oda naa, de Texte druck ma net ob..." De hobn des übahaupt net ausgschlochtet kommerziell - wos eigentlich a mochn hättn kinnen, weil Straf zoit habns deswegn eh oft genug.

EF: Früher woa des z.B. nu a so, wia i ghert hob, daß irgendwölche besorgte Mütter bei eanane Kinder CDs gfundn hobn, und se dann ebn an irgenda Zensurbehörde gwandt habn.

MS: Jo, a so rennt des nu imma ob. De Zensurbehördn taan jo net ins Plottngschäft gehn und sogn - mia suachn des oage Zeig. Des is wia gsogt eh meistens so, daß a Vota oda a Mutta im Kindazimma a Plottn findt, wos maant, des is jetzt net unbedingt altersgerecht für ihrn 14jahrign Gschratzn. Donn gengand de zum Jugendschutzamt oda zur Polizei und zaagn des an. Und in Deitschland gibts jo a nu diese FSK, de wos bei uns net gibt. De sand a Komitee des se de Plottn anhert. Wir hobn jo 2 Plottn, de sand am Index. Do werden de Texte komplett übersetzt und analysiert. Wanns englische Texte sand, habns oft sogoa an eigenen Schriftsteller, der de Texte professionell übasetzt, damit ah da Liedcharakta erhoitn bleibt.

EF: Oiso de mochn se des net leicht, wonns eich zensiern?

MS: Na, de miassn da scho triftige Gründe bringan. Se kinnan a net nur sogn "Des is Pfui-Gack, und des geht net". Weil i maan, du kannst jo a Einspruch erhebn. Du konnst des jo a gerichtlich anfechtn. Se schreibn jo dann ah an Aufsotz über den Song, warum des jetzt do net so geht.

EF: Guat. Oiso des mit da Zensur is bei eich jetzt eh 15 Jahr dessölbe, und werd eich mittlaweile einfoch wurscht sei?

MS: Naa. Wuascht is ma in Wirklichkeit net, weil a Plottn de wos am Index steht, wird jo a in Deitschland nimma vakauft. Und des is da greßte Metalmarkt in Europa, eigentlich sogoa von da ganzn Wölt. Und a deitsches Label, des de Plottn in Deitschland herstelln wüll, derf des dann net amol mehr.

Michael Roth (MR): Also, es gibt 2 verschiedene Listen im Indizierungssystem: Es gibt 'ne Liste A und 'ne Liste B. Wenn de auf die Liste A kommst, kann deine Platte weiter an die Leute ab 18 verkauft werden. Wenn de auf Liste B kommst, ist das schwer jugendgefährdend, das heißt Aufführungs- und Verbreitungsverbot. Solche Platten werden dann auch beschlagnahmt.

EF: Ah okay, du host da oiso a scho deine Erfahrungen?

MR: Ja, wir haben auf jeder Liste eine.

MS: Hmm, i waaß goanet, wo mia do jetzt obn sand.

MR: Des System gab's damals noch gar net, des ist erst ab 2004 eingeführt. Wir waren die erste Band überhaupt, die auf die B-Liste gekommen ist - das war 2004.

MS: Jo, bei uns woa des mehr in de 90er Joa. Des haaßt, wann do bei eich wos zensiert is, gibts donn a füa de Plottn extra a Version mit a 16er Freigob?

MR: Ne, nicht für die Platten auf der B-Liste. Die werden komplett verboten, egal was sonst noch drauf ist.

MS: Jo, es is wahrscheinlich dann in etwa so ähnlich wia bei Nazi-Bands - de werdn a komplett verbotn, egal, wie oit dast bist. De Gschäfte kriagn Probleme, wann ses führn, de Plattnlabels, wann ses weita herstelln, bzw. vakaufn.

MR: Ja, das Problem ist, die nehmen sich halt 3-4 Titel pro Platte raus, und wenn du aber ein anderes nicht-zensiertes Lied spielst von der Platte, könnte das als Werbung für diejenige Platte ausgelegt werden - also darfst des auch nicht spielen.

EF: Oiso in Deitschland derfts es live einige Sachn anfoch net schpüln... Bei uns dann scho, oda?

MR: Ja, genau. Die FSK ist ja eine rein deutsche Angelegenheit.

MS: I glaub, bei uns is des ja olles kaa Problem, solangst net nationalsozialistische Wiedabetätigung betreibst. A sunst host eh kaa Problem.

MR: Das Problem ist, daß wir hier mit Eisregen genau so etwas abkriegen vom Image der Nazi-Bands. Naja, wenn du auf der B-Liste drauf bist, dann bist du ja unter 50-60 Nazi-Bands, und die einzige Ausnahme. Wenn du ein Konzert spielst, sind dann natürlich auch einige Bullen da, die kucken, ob du auch nichts mit rechten Texten bringst. Obwohl wir uns nie mit solchen Sachen beschäftigt haben. Wir hatten schon bis zu 200 Zivilpolizisten bei einem Konzert - das halte ich für ein bisschen viel Aufwand.

EF: In der Hinsicht is jo de Internetgschicht ganz guat füa eich, weil da konnst das ja dann obaladn und trotzdem anhern. Wia stehts es zu dem Thema?

MS: Najo, i sog des hot 2 Seitn. Weil olles, wos im Intanet obagladn wird, wird jo net vakauft - meistens... I maan, es gibt natürle scho a poa Leit, de kaufn des dann scho, wanns eana sehr guat gfoit. Najo, oba mittlerweile gibts ja so vü Veröffentlichungen - a so a 16jähriga Bursche, der a Handyrechnung hat woaßgott wia hoch und Playstation a nu schpüln muaß, der kann se des natürlich nimma mehr leisten; de ladn se des dann runter. Des sand natürle Vakaufsentgänge, und vor allem des Label hat Vakaufsentgänge. Des wirkt se natürle aus auf des Budget für de Band. Wannst sogst, du wüllst a neiche Plottn machn und dann ins Studio gehn, dann werdns sogn "Jo, es hobts de letzte schlecht vakauft. Des Budget wird um de Hälfe gekürzt". Oba a Plottn aufnemmen kost ebn imma nu genauso vüü. Des kost jo jetzt a net nix auf amol.

EF: Oiso es gspürts des scho irgendwie?

MS: Natürle, des gspürst scho ois Band! I maan, de T-Shirts kannst da holt nu net obaladn, des is des guate. Von dem lebst eigentlich als Band - von de Konzerte und von de Shirts, dest vakauft host. Füa de Plottnfirma is des natürle schlecht. I maan, i kenn jo a Leit, de bei Major-Labels oabeitn, de gspürn des total oag. So Major-Acts wia da Robbie Williams, de voa 1-2 Joa so 50.000 vakauft habn in Östarreich, vakaufn jetzt 6.000 Stück. Do stecken Summen dahinter - i maan, der kriagt an Deal für 130 Millionen Euro für 7 Plottn, des muast erst amoi einspüln ois Plottnfirma.

EF: Und wie laufts weita jetzt in nächsta Zeit?

MS: Es gibt a poa Tourpläne für Frühling, und bis dorthin soit eigentlich a neiche LP draussn sein. Des haaßt auf CD, oba es wird ah wieda a limitierte Stückzahl an LPs gebn. So um de 10.000-15.000, des mocht de Plottnfirma auf Wunsch von uns. Oba des geht imma glei weg, des is glei vakauft. Vü Sommla hoit, de lodn ses hoit net oba, de wolln a Scheibn in da Hand hobn oda Vinyl. Vinyl klingt leiwonda ois CD und vom Cover siehgst a mehr, und manchmoi is dann a nu irgenda Bonus-Track drauf.

EF: Horchst du eigentlich überhaupt Bands an de wos wos Ähnlichs mochn wia es? Oda hoits eich es de Inspiration von wo anders?

MS: Oiso, i her net so vü Musik eigentlich, weil i ja sölba vü Musik schpül. Oba i geh vü auf Konzerte, des tua i scho. Plottn kaufn tua i net vü, muaß i sogn. I kümmert mi a net recht vü um zeitgenössische Musik, des is ma ois relativ wurscht. Wann i wos her, dann eher Musik, de was net gleich oda ähnlich is wie des wos mia mochn. I her vü Zeig aus de 60er, 70er Joa, wos a net jetzt unbedingt Metal is. Oba scho meistens rockiger. Es muas oba jetzt net ultraheavy sei oda sauschnöll sein. Melvins mog i zum Beispül, des is a net Metal im klassischen Sinn.

EF: Von eich [Eisregen] kenn i jo z.B de HEXENHAUS, auf der hobts jo a relativ vü elektronische Einflüsse veroabeit - wie kommt des?

MR: Ja, die HEXENHAUS ist eh nich so das repräsentative Eisregen-Album. Das ist zum 10jährigen Bestehen von Eisregen herausgekommen. Da stand der Funcharakter schon ein bisschen mehr im Vordergrund. Elektronische Einflüsse hat mehr unser Drummer eingebracht, weil der hört viele sehr schräge Sachen. Aber wir hatten auch schon ab und zu so elektronische Sachen drin, wie z.B. bei unserem dritten Album LEICHENLAGER.

EF: Gerüchteweise hob i ghert, a Einflußfaktor von eich sand Bethlehem? De sand zumindest a relativ merkwürdig, wos de Texte betrifft.

Michael Roth: Also Einflüsse würd' ich's nich nennen, aber es ist auf jeden Fall eine Band, die ich privat auch gern mal höre. Der Bartsch is komplett wahnsinnig... Der hat schon gut einen laufen.

EF: Es sats a irgendwie a Band mit an undankbarn Image; frauenfeindlich...

MR: Naja, Image... Wie man's nimmt. So frauenfeindlich können wir nich sein, die Theresa, unsere Geigerin, war immerhin 8 Jahre mit dabei, und daß sie jetz nicht mehr dabei ist, hat eher private Gründe. Ich bin auch seit 14 Jahren verheiratet - da kann ich persönlich auch nicht so der Frauenfeind sein. Ich mein, wie man das in den Texten darstellt - das ist natürlich eine andere Sache. Da geht es auch darum, einen gewissen Effekt zu erzielen. Und ein weibliches Opfer ist mir eigentlich immer lieber als ein männliches. Ich sag mal, Eisregen ist in der Beziehung eigentlich sehr filmorientiert und verarbeitet mehr diese Einflüsse - weniger die aus der musikalischen Szene.

EF: Wannst von Fülmen redst - wölche Fülme habn do an Einfluß, wölche schaust recht vü?

Michael Roth: Ich schau schon einiges, hab einige Schränke voll Zuhause stehn. Aber jetzt auch nicht nur auf Splatter bezogen, schon verschiedene Genres. Was ich sehr gerne mag, sind die ganzen italienischen Filme, nicht nur horrorbezogen, sondern auch die italienischen Polizei- oder Mafiafilme seh ich ganz gerne.

EF: Oiso wann i an italienische Fülme denk, falln ma eher so de albernen ein, wie HIPPIE NICO VON DER KRIPO, die ganzn Erotikfülme oder de mit Alvaro Vitali.

MR: Nee, also die brauch ich wirklich weniger. Ich meine da mehr so Leute wie Lucio Fulci oder Dario Argento, Joe D'Amato. Die haben ja nicht nur im Horror-, sondern auch in anderen Genres gearbeitet. Die sind ja auch sehr flexibel, die gehen von einem Western- zu einem Horrorset, von einem Polizei- zu einem Pornoset. Die haben halt mehr das gemacht, was gerade Geld gebracht hat.

EF: Hobts ihr do ähnliche Intentionen, wos kommerziellen Erfolg anbelangt?

MR: Kommerziell is halt immer Auslegungssache. Ich mein', wir verkaufen mittlerweile unser Zeug nicht so schlecht und leben von dem, was wir machen. Wenn man das als kommerziell auslegen will - kann man ja durchaus auch. Letztens hatten wir sogar eine Chartplatzierung in Deutschland. Aber von der Sache her an sich machen wir immer noch unkommerzielle Musik im eigentlichen Sinne. Aber es ist halt trotzdem etwas, was sich verkauft - das ist eben die andere Sache. Da irgendwie einen Messwert anzulegen ist eben schwierich. Die Sache ist halt immer auch, daß die Verkaufszahlen der 'normalen' Bands sehr weit zurückgegangen sind. In der Metalszene hängen die Leut eben wirklich dran, und kaufen sich das Original, wenn's ihnen gefällt, auch wenn sie sich's eigentlich vom Netz runterziehen könnten. Deswegen ist es in den letzten Jahren auffällig, daß viele Metalbands hohe Chartplatzierungen haben, z.B. Slayer.

MS: Jo, schau da moi in Österreich Vakaufscharts an. Do sand a immer wieder Metalbands dabei, a soiche, de net grod Metallica haaßn. Weil de ganzn Poptypen nur mehr an Scheiß vakaufn. De Kids hörn se net de Plottn an, weils de LP interessiert, sondern de lodn se holt den aan tollen bekanntn Song runter und da brauchts de ganze Plottn goanet.

MR: Ja, und das ist halt in der Metalszene nich so gegeben. Das sind eben Leute, die wollen das ganze Album hören und interessiern sich auch für die anderen Alben der Band. Das ist doch schön, daß da das Erdige noch ein bisschen gegeben ist.

EF: Jo, und vor ollem a womma geduldig is, kriagt ma de ältern CDs bei eBay a um 3,50.

MR: Ja, eBay ist schon ein cooles Pflaster, auf alle Fälle. Mir ist aber der andere Fall wesentlich lieber, wo ich mal ein Demo von uns verkauft habe um 550 Euro. Ist auch gut bei unseren CDs, die auf der B-Liste sind, die also nicht mehr hergestellt und vertrieben werden dürfen. Allerdings, wenn dann bei eBay KREBSKOLONIE auftaucht, wird das Angebot sofort gelöscht. Wenn du es allerdings reinstellst als "Eisregen - 2. Album", wissen die Leute Bescheid und eBay nimmt's nicht raus. Geht dann meistens über 100 Euro weg das Stück - ist schon ein heftiger Preis.

EF: Hmm, da foit ma ei - a Freindin von mia [Mag. phil. Ingrid] hat mi gebeten, a Frage zu stelln über des Liad mit den 1000 toten Nutten... "Waarum - warum dieses Liad??"

MR: Also, "1000 tote Nutten" ist eher wirklich schon ein gesellschaftskritisches Lied. Weil da ging's da drum, einen möglichst plakativen Liedtitel zu haben. Es ist eher eine Kritik an dem ganzen Medienkonsum - weil wenn man sich nachmittags eine Talkshow anstellt, ist das eigentlich wesentlich kränker. Da kam ich eben so drauf, einen Protagonisten zu erfinden, der durch diese Talkshows durchgereicht wird - mit eben der praktisch denkbar geisteskränksten Tat, die einem da einfällt, und das war in dem Fall sein Ziel, 1000 Nutten umzubringen. Und in dem Lied geht's dann da drum, daß er mit der Story Erfolg hat und so von Talkshow zu Talkshow weitergereicht wird und auch bei der Bravo erwähnt wird. Und ich denke mal, wenn das jemand wirklich so machen würde, hätte er auch das Medieninteresse unserer Gesellschaft, wo er's eigentlich überhaupt nicht verdient. Darum geht's eigentlich in dem Lied. Ja, abgesehen davon, ist Eisregen sowieso eine ziemlich geschmacklose Band. Es gibt sehr große Fanatiker und es gibt eben welche, die unsere Texte überhaupt nicht abkönnen. Das ist halt jedem selbst überlassen.

EF: Sand eich eigentlich scho bei beiden Bands, also Eisregen und Pungent Stench, a scho absolut durchgeknallte Fans unterkommen, de do mehr sehgn in Pungent Stench oda Eisregen, als wos eigentlich is?

MS: Bei uns net so, bei uns is des ondas. Oba bei ihnen is des total krass teilweise, hob i scho gmerkt. Bei uns wissens scho, wos los is, de hobn da scho an Spaß. De Pungent-Fans sand da scho eher de lockareren Death-Metal-Fans. Oba so wia bei eana jetzt, wo se jemand vor dir eicha Logo mit an Glasscherbn in Arm schneidet - da denkt ma scho eher an Psychatriepatienten - des is net guat.

MR: Also ja, bei uns gab's mal Leute, die wollten ein Autogramm haben, und ich wollt denen ganz normal eins mit Stift und Papier geben. Und da meinte er, nee ich möchte das auf dem Oberarm reingeschnitten haben. Es gab schon Leute, die haben sich vor mir bei der Monitorbox die Arme bei einem Konzert aufgeschnitten und haben mir die ganze Monitorbox vollgeblutet. Das sind dann schon Sachen, wo man sich so seine Gedanken macht... Und wir hatten mal in Berlin gespielt; ich hatte noch saudreckiche Schuhe an... während dem Konzert hatte ich den Fuß auf die Monitorbox gestellt - nach dem Konzert war der dann komplett sauber, weil ihn einer unbedingt während dem Konzert sauber lecken wollte. Also manche Leute sind echt ziemlich schräg drauf...

EF: Bei euchane Texte is des so, daß mas immer mehrdeuting intapretiern kann. Is eich des scha moi vorkemma, daß deswegen Meinungsverschiednheiten ghabt hobts mit Fans, de des in a ganz ondane Richtung interpretiert hobn ois es sölba - werden de donn a sauer?

MR: Wirklich sauer eigentlich weniger. Die haben dann schon noch Respekt, auf alle Fälle. Ich hab' noch nie Probleme mit Fans gehabt, denen ich erklärt hab' - ich mein, Auslegungssache ist das immer, daß meine Intentionen, die hinter dem Text standen, andere waren. Entweder sie verstehen's halt manchmal gar nicht, oder sie akzeptieren das manchmal gar nicht, wenn sie schon so eingeschossen sind. Aber mein Gott, das ist halt so. Bei uns ist das so, daß ich die Texte vorher schreibe und daß wir erst danach die Musik dazu machen. Die Musik wird dann so gestaltet, daß die Atmosphäre vom dem jeweiligen Text möglichst gut rüber kommt. Deswegen ist die Musik auch recht abwechslungsreich, sag' ich mal.

MS: Jo, bei eich san de Texte anfoch a wichtiger ois bei uns. Bei uns is scho de Musik ausschlaggebend und de Texte sand a Bonus. Bei ihnen lebt die Band scho sehr von den Texten.

EF: Jo. Ois regulärer Hörer herst des net aussa, wem wos wichtig is. Deswegn find i des recht interessant, so wias es des jetzt dazöhlts.

MS: Jo, muast di moi bei an Konzert von eana einasteh - da singt wahrscheinlich de Hälfte vom Saal jedes Wort mit. Do gibts wirklich a Viertl oda sowas, de hern nur Eisregen. De interessiert alles andere nicht - de kannst Bands hinstelln wasd wüllst, der steht in da erstn Reihe, weil da hot er sein Plotz reserviert und schaut di an und du siechst, der frogt se nur: "Wann schleichst di du denn endlich von da Bühne". Guat, i sog, damit muaß ma leben. Oba es gibt dann a scho so wölche, de se bekehrn lassn und nachn Gig dann sagn: "Supa, es hobts a leiwand gspült. Hob eich scho öfter gsehgn jetzt". Oba du host es schon schwer mit denen - es is a bissl so wia bei de Onkelz, des is so a leichte Religion bei ihnen. Weil de Onkelz-Fans sand kane Rock-Fans, des sand Onkelz-Fans - und genauso bei Eisregen. Des is amoi so, de kommen olle hin mit an Eisregen-Shirt.

MR: Ja, oder die kaufen sich noch eins.

MS: Jo, kaufn taan sa se sowieso nu aans. Bei uns stehngands halt mit olles do, Morbid-Angel-Shirts, Deicide, Pungent Stench, olles durch de ganze Bank. Oba de bei eana stengand auf Eisregen, olls ondane is Scheisse. Oba umgekehrt gibts a wieda Pungent-Fans, de bei eich wieda so reagiern. Also teilweise sand de Lager schon a bissl gespalten, oba insgesamt übaschneidt sa se doch recht stark.

EF: Bei eich sands jo jetzt scho 10 Jahre Bühnenjubileum und bei eich werdns boid 20. Glaubts, daß wer von eich so endn wird wia da Ozzy?

MS: Oiso, wann is so endt wia da Ozzy... oiso do würd ma jetzt scha wos merkn. Da Ozzy woa jo in mein Oita scho a Wrack - der hot si a so vüü einezogn. Des hob i bis jetzt net, und i glaub a net, daß i jetzt damit anfong. Vor allem, da Ozzy is jetzt wenigstens reich. Traurig is halt, wannst sunst ah so beinond bist.

EF: Dann konnst nur hoffn, daßt wenigstens dein Spaß ghabt host bis dorthin.

MS: Jo, oba du kannst di dann eh nimma mehr dran erinnern.


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Christian Genzel

Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, handelte von einem Schriftsteller, der eine junge Frau entführt, weil er sie als Inspiration für sein Buch braucht. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr. Derzeit entwickelt er seinen zweiten Spielfilm BROT UND SPIELE, eine Komödie mit Thomas Limpinsel, Götz Otto und Steffen Wink über alte Kindsköpfe und noch ältere Computerspiele.

Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, unter anderem für GMX und den All-Music Guide. Außerdem hält er Vorträge zu Filmthemen und kuratierte 2014 an der Universität Salzburg eine Filmreihe zum Thema "Erster Weltkrieg".

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