Wenn man älter wird, wird auch die Musik gemütlicher. So scheint's zumindest bei den Verantwortlichen für die heutigen beiden Musiktips zu sein. Ich selbst warte ja noch darauf, daß sich der Nicht-mehr-so-laut-Effekt einstellt, aber bislang zeige ich mich nicht allzu gesetzt, was die Wahl meiner CDs beim Autofahren angeht.

Chad Benekos war mal bei (hed) p.e., aber 2002 oder 2003 ist er ausgestiegen, um eigene Pfade zu gehen. Jetzt ist er wieder mit einer Band aufgetaucht, die superfein klingt und dem gewöhnlichen (hed)-Fan wahrscheinlich viel zu brav sein wird. Zu hören gibt's was bei http://www.duressmusic.com.

Nach dem Nothingface-Split hat auch Bill Gaal wieder ein bißchen Luft zum Atmen, und deshalb klingt sein Kingdom of Snakes auch wieder viel melodiöser, und gar nicht so angefressen wie die frühere Band. Vier gute Demos findet man hier.

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Christian Genzel

Christian Genzel arbeitet als freier Autor und Filmschaffender. Sein erster Spielfilm DIE MUSE, ein Psychothriller mit Thomas Limpinsel und Henriette Müller, handelte von einem Schriftsteller, der eine junge Frau entführt, weil er sie als Inspiration für sein Buch braucht. Außerdem drehte Genzel mehrere Kurzfilme, darunter SCHLAFLOS, eine 40-minütige Liebeserklärung an die Musik mit Maximilian Simonischek und Stefan Murr. Derzeit entwickelt er seinen zweiten Spielfilm BROT UND SPIELE, eine Komödie mit Thomas Limpinsel, Götz Otto und Steffen Wink über alte Kindsköpfe und noch ältere Computerspiele, und dreht eine Dokumentation über den Filmemacher Howard Ziehm.

Christian Genzel schreibt außerdem in den Bereichen Film, TV und Musik, unter anderem für GMX, den All-Music Guide, das 35-Millimeter-Filmmagazin und Film & TV Kameramann. Außerdem hält er Vorträge zu Filmthemen und kuratierte 2014 an der Universität Salzburg eine Filmreihe zum Thema "Erster Weltkrieg".

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